„Adel, Pest und Luxusgüter“ ist eine inoffizielle Erweiterung für „Catan - Das Spiel“ mit „Städte & Ritter“-Erweiterung. Sie wurde von Jan Brockmann entwickelt, ist ausschließlich für den privaten Gebrauch vorgesehen und darf nicht kommerziell genutzt werden.
„Catan - Das Spiel“, die „Seefahrer“-Erweiterung und die „Städte & Ritter“-Erweiterung wurden von Klaus Teuber entwickelt und sind im KOSMOS-Verlag erschienen. „Adel, Pest und Luxusgüter“ und diese Webpräsenz sind von der Catan GmbH unabhängige Angebote. Für die Inhalte ist die Catan GmbH in keiner Weise verantwortlich.
Die verwendeten Bilder sind eigens erstellte Zeichnungen und Grafiken, wobei zur Darstellung der bekannten Rohstoffe und Handelswaren auf die Illustrationen der „Die Siedler von Catan“ - Materialien zurückgegriffen wird. Grundlage für das Layout sind die „Die Siedler von Catan“ - Materialien.
Die seefahrende Fraktion Catans hatte Erfolg. Der Handel floriert, die Häfen sind Umschlagspunkt für Rohstoffe, Handelswaren und Luxusgüter. Egal ob Kleidung, Stahl oder Werkzeug - es wird getäuscht, gefeilscht, getrickst und gehandelt. Eine Zeit der Zuversicht und großen Vorräte. Ideal sich zu mehren und das Leben zu genießen. Das dachte sich nicht nur der gemeine Cataner. Anfangs waren es nur Wenige, später Tausende. Doch die Ratten in jedem Winkel und Sechseck blieben nicht das einzige Problem. Unerklärliche Krankheitsfälle einer Schwere, die einem Metropolenverlust gleichkommt, suchen die Catan’sche Bevölkerung heim. Ein um die andere Stadt fällt dem schwarzen Tod zum Opfer. Das von der Bruderschaft der Magier prophezeite Ende scheint einzutreten. Um das Überleben zu sichern, sehen sich die Adelsherren gezwungen Catan zu evakuieren.
Es wird ein „Catan - Das Spiel“-Grundspiel und eine „Städte & Ritter“-Erweiterung benötigt. Das weitere Material ist unter Downloads zu finden. Im Folgenden eine Liste der benötigten Materialien.
Alle zusätzlichen Spielelemente in „Adel, Pest und Luxusgüter“ werden mit Chips bzw. Plättchen realisiert.
Auf Schiffe zu verladende Rohstoffe und Handelswaren gibt es nur in Chipform.
Luxusgüter und Personen werden als Chip dargestellt. Vorder- und Rückseite der in „Adel, Pest und Luxusgüter“ vorkommenden Chips können
sich voneinander unterscheiden, um zwei verschiedene Status zu kennzeichnen.
Im folgenden eine Übersicht über die Chips, ihre Vorder- und Rückseiten sowie deren benötigte Anzahl.
Auf einem zweiten Wasserring wird die Ausbreitung der Pest deutlich gemacht. Auf dem 8., 15. und 21. Feld befindet sich der Chip eines Adelsherren (bzw. dessen Schiff). Beim Spiel mit 5-6 Spielern werden die Wasserfelder 10, 18 und 25 mit den Adelsherren belegt. Auf jedes Hafenfeld wird zu Beginn des Spiels ein Angebots- und ein Preiskärtchen eines Fernhändlers gelegt. Die restlichen Angebots- und Preiskärtchen werden als jeweils eigener, verdeckter Stapel neben dem Spielfeld bereitgelegt. An den markierten Stellen, jeweils zwischen zwei Wasserfeldern dürfen zur Rettung der Bevölkerung Schiffe gebaut werden. Jeder Spieler hat hierzu 9 Schiffe seiner Farbe in seinem Vorrat. Der Stapel mit den Aufträgen wird verdeckt neben dem Spielfeld bereitgelegt und der erste Auftrag aufgedeckt.
Die zu rettende Bevölkerung wird in „Adel, Pest und Luxusgüter“ durch die Anführer der einzelnen Gebäude, die der Spieler bauen kann dargestellt.
Aus dem allgemeinen Vorrat erhält jeder Spieler zu Beginn fünf Dorfälteste, vier Bürgermeister und drei Gouverneure.
Zu jedem Metropolenbereich erhält jeder Spieler einen Gouverneur.
Die Chips werden mit der nicht erkrankten Seite nach oben neben dem Stadtausbaukalender bereitgelegt.
Von links:
Dorfältester © Brockmann
Bürgermeister © Brockmann
Gouverneur © Brockmann
Erkrankte Person (Rückseite) © Brockmann
Es gibt in „Adel, Pest und Luxusgüter“ drei verschiedene Arten von Luxusgütern, die sich den verschiedenen Rohstofftypen zuordnen lassen. Hier die zugehörige Tabelle:
| Landschaftsfeld | Rohstoff | Handelsware | Luxusgut |
|---|---|---|---|
| Weideland | Wolle | Tuch | Kleidung |
| Gebirge | Erz | Münzen | Stahl |
| Wald | Holz | Papier | Werkzeug |
| Hügelland | Lehm | ||
| Ackerland | Getreide |
Von links:
Kleidung © Brockmann
Stahl © Brockmann
Werkzeug © Brockmann
In „Adel, Pest und Luxusgüter“ gibt es keine festgelegte Siegpunktezahl, da das Spiel endet, sobald sich die Pest auf der gesamten Insel ausgebreitet hat. Wer zu diesem Zeitpunkt das höchste Ansehen genießt, gewinnt das Spiel. Ansehenspunkte erhält man durch die Rettung der Bevölkerung, die Arbeit für einen Adelsherren und diverse Sondermöglichkeiten.
Noch vor dem Bekanntwerden der meisten Pesterkrankungen hat der Handel auf Catan eine neue Blütezeit erreicht.
Händler aus aller Herren Länder legen an den Häfen Catans an und bieten Luxusgüter und andere Waren zum Tausch an.
Auf jedem Hafen ist ersichtlich, welche Waren angeboten werden und welcher Preis dafür gezahlt werden muss.
Von links:
Angebot (Pfeil zur Insel) © Brockmann
Angebot - Rückseite © Brockmann
Preis (Pfeil zum offenen Meer) © Brockmann
Preis - Rückseite © Brockmann
Jeder Spieler darf pro Zug nur einen Handel mit einem dieser Händler eingehen.
Dabei ist es egal, ob man auch Besitzer des Hafens ist. Jeder Spieler darf an einem beliebigen Hafen einen Handel eingehen.
Man bezahlt den angegebenen Preis an die Bank und erhält das ausgeschriebene Angebot als Handkarten aus der Bank.
Ist oder enthält das Angebot ein Luxusgut, so erhält der Spieler einen entsprechenden Luxusgut-Chip und legt ihn vor sich ab.
Nach Abschluss des Handels wird das Angebotskärtchen und das Preiskärtchen entfernt, auf einen Ablagestapel gelegt und durch
Neue vom jeweiligen Stapel ersetzt. Ist der Vorrat aufgebracht, wird der Ablagestapel gemischt und wieder als Vorrat bereitgelegt.
Das Voranschreiten der Pest wirkt sich natürlich auch negativ auf die Handelsfreudigkeit der Fernhändler aus.
Erreicht nach der ersten Spielhälfte die Pestausbreitung das Feld mit dem Herzog so werden ab diesem Zeitpunkt
keine neuen Angebots- bzw. Preiskärtchen ausgelegt, sobald ein Handel abgeschlossen wurde.
„Adel, Pest und Luxusgüter“ enthält einen neuen Würfel, den Pestwürfel. Dieser wird bei jedem Spielerzug mitgewürfelt.
Je fünf Seiten dieses Würfels sind mit einem Kombinations-Symbol aus „Rattenplage“ und „Pestausbreitung“ versehen.
Würfelt ein Spieler die Rattenplage-/Pestausbreitung-Seite wird in der ersten Spielhälfte ein Pestchip
mit der Rattenplage-Seite nach oben auf das erste Wasserfeld neben dem Barbarenfeld gelegt. Mit jedem erneuten Wurf
der Rattenplage wandert die Pest im Uhrzeigersinn um Catan herum, bis sie wiederum das
Barbarenfeld erreicht. Wird nun von einem Spieler die Rattenplage-/Pestausbreitung-Seite gewürfelt, wird gegen den
Uhrzeigesinn jeweils der Pestchip von der Rattenplage-Seite auf die Pestausbreitung-Seite umgedreht.
Erreicht die Pestausbreitung wieder das Startfeld neben dem Barbarenfeld, endet das Spiel.
Der Spieler, der am Zug ist, darf diesen allerdings noch beenden.
Die sechste Seite des Pestwürfels erhält das Symbol „Wunderheilung“.
Wird diese gewürfelt, darf der Spieler, der am Zug ist, eine erkrankte Führungspersönlichkeit wieder auf die gesunde Seite zurückdrehen.
Beim Spiel mit 4 oder 6 Spielern werden die letzten beiden Wasserfelder jeweils mit zwei Rattenchips belegt.
Bei 4 Spielern wären dies das 22. und 23. Feld. Bei 6 Spielern das 26. und 27. Feld.
Von links:
Rattenplage © Brockmann
Pestausbreitung © Brockmann
Pestwürfel-Symbol © Brockmann
Wunderheilung © Brockmann
Ziel des Spiels ist es möglichst viele Einwohner Catans vor der umsichgreifenden Pest zu retten und hierdurch das eigene Ansehen für die Besiedlung eines fernen Landes zu erhöhen. Der Bau von Schiffen, die für die Überfahrt benötigt werden, darf nur zwischen zwei Wasserfeldern erfolgen, wie es auf dem Spielfeldplan markiert ist. Die Anzahl der Schiffe der gesamtcatan’schen Flotte ist also begrenzt. Ein Schiff kostet genau wie in der „Seefahrer“-Erweiterung Holz und Wolle. Derjenige Teil der Bevölkerung, der am Ende des Spiels mit einem dieser Schiffe evakuiert werden soll, wird symbolisch durch eine Führungspersönlichkeit dargestellt. Bevor eine Führungspersönlichkeit jedoch an Bord eines der Schiffe gehen kann, muss zuvor ein Teil der Grundversorgung für die Überfahrt und den Neustart gesichert sein. Dies ist gewährleistet, wenn zuvor in der folgenden, korrekten Reihenfolge die folgenden Waren auf das Schiff verladen wurden. Die entsprechenden Chips werden übereinander neben dem Schiff platziert. Rohstoff, Handelsware, Luxusgut oder bei einem Rohstoff, dem keine Handelsware bzw. Luxusgut zugeordnet ist: 4x Rohstoff. Die folgende Tabelle zeigt die hieraus resultierenden alle Möglichkeiten:
| 1. Chip | 2. Chip | 3. Chip | 4. Chip | 5. Chip | |
|---|---|---|---|---|---|
| a) | Wolle | Tuch | Kleidung | --- | Führungspersönlichkeit |
| b) | Erz | Münzen | Waffen | --- | Führungspersönlichkeit |
| c) | Holz | Papier | Werkzeug | --- | Führungspersönlichkeit |
| d) | Lehm | Lehm | Lehm | Lehm | Führungspersönlichkeit |
| e) | Getreide | Getreide | Getreide | Getreide | Führungspersönlichkeit |
Um einen Rohstoff oder eine Handelsware zu verladen, muss eine Handkarte des Rohstoffs abgegeben und ein entsprechender Chip neben das Schiff gelegt werden. Die Anzahl der Chips ist begrenzt, man sollte sich also beeilen. Die Ladung von einmal beladenen Schiffen darf nicht zurückgetauscht werden, ist aber vor dem Räuber sicher. Ein Luxusgut darf erst auf ein Schiff verladen werden, wenn sich die entsprechende Handelsware bereits auf dem Schiff befindet. Man erhält Luxusgüter über Handel mit den Fernhändlern. Ist die Vorraussetzung für die Rettung einer Führungspersönlichkeit erfüllt, muss dieser Platz sofort mit einer (noch nicht erkrankten) Führungspersönlichkeit des Spielers aufgefüllt werden. Die Führungspersönlichkeit gilt dann als gerettet. Am Ende des Spiels wird ein zu dieser Führungspersönlichkeit gehörendes Gebäude evakuiert, wenn der Spieler ein Solches besitzt. Die Vergabe von Ansehenspunkten erfolgt ebenfalls am Ende des Spiels in der Schlusswertung.
Die Fortschrittskarte „Straßenbau“ kann in „Adel, Pest und Luxusgüter“, wie in der „Seefahrer“-Erweiterung auch, für den Schiffbau genutzt werden.
Die Adelsherren-Chips befinden sich wie die Pestchips auf dem zweiten Wasserring.
Der Patrizier befindet sich auf dem 8. Feld, der Herzog auf dm 15. Feld und der Wissenschaftler auf dem 21. Feld.
Um die Gunst eines Adelsherren zu erhalten und sein eigenes Ansehen am Ende des Spiels zu erhöhen, muss man seinen Gesandten zu einem Adelsherren schicken.
Dies ist allerdings mit Kosten verbunden. Zu Beginn des Spiels kostet es eine beliebige Handkarte, um seinen Gesandten-Chip zu einem Adelsherren zu legen.
Durch erneute Zahlung des aktuellen „Sendungs“-Preises kann der Gesandte den Adelsherren wechseln.
Erreicht die Rattenplage oder die Pestausbreitung einen der Adelsherren, muss jeder Spieler einen
seiner Führungspersönlichkeiten-Chips von der Vorderseite mit der gesunden Person auf die Rückseite
mit der erkrankten Person umdrehen.
Es wird geprüft, ob ausliegende Aufträge
erfüllt wurden und ein neuer Auftrag ausgelegt.
Außerdem erhöhen sich die Kosten für die Aussendung eines Gesandten um eine beliebige Handkarte.
Am Ende des Spiels würde eine Aussendung folglich 7 Handkarten kosten.
Es gibt folgende Adelsherren:
Der Patrizier ist dem Metropolenbereich Handel zugeordnet.
Spieler, die in seiner Gunst stehen, erhalten am Ende des Spiels einen Ansehenspunkt
für den Besitz des Händlers, sowie zwei Ansehenspunkte für den Besitz der Längsten Handelsstraße.
Der Herzog ist dem Politikbereich zugeordnet und seine Gunst bringt jedem Anhänger
bei Spielende einen Ansehenspunkt für den Besitz der Verfassung-Fortschrittskarte
und einen Ansehenspunkt für jede Retter Catans-Karte, die man besitzt.
Zu guter Letzt gibt es noch den Wissenschaftler, der, wie sollte es anders sein, dem Metropolenbereich
Wissenschaft zugeordnet ist. Er liefert seinen Anhängern bei
Spielende einen Ansehenspunkt für den Besitz der Buchdruck-Fortschrittskarte
und einen Ansehenspunkt für je zwei Fortschrittskarten, die man
noch verdeckt vor sich liegen hat.
Von links:
Patrizier © Brockmann
Herzog © Brockmann
Wissenschaftler © Brockmann
Gesandter © Brockmann
Luxusgüter werden nicht nur zur Rettung von Führungspersönlichkeiten benötigt, sondern können auch
benutzt werden, um Bedienstete anzuwerben. Als Bedienstete stehen der Kaufmann, der Gardist und der
Architekt zur Verfügung.
Der Kaufmann kann an Bord eines eigenen Schiffes gehen, solange noch keine Rohstoffe,
Handelswaren oder Luxusgüter, auf das Schiff verladen wurden (diese werden dann neben den Kaufmann „gestapelt“).
Kann am Ende des Spiels, ein zur geretteten Führungspersönlichkeit dieses Schiffes gehörendes Gebäude
evakuiert werden, so erhält man für diesen Kaufmann einen zusätzlichen Ansehenspunkt.
Das Anwerben eines Kaufmannes kostet ein Luxusgut Kleidung.
Der Gardist kostet ein Luxusgut Eisen.
Er wird nach dem Kauf vor dem Spieler abgelegt und zählt einen halben, aktivierten Ritterpunkt. Dies ist (nur) beim Kampf gegen
die Barbaren von Bedeutung. Der Gardist kann weder deaktiviert noch für andere Aktionen eingesetzt werden.
Auf die Leistungen eines Architekten kann zurückgegriffen werden, sobald man ein Werkzeug bezahlt.
Der Architekt wird oberhalb eines Metropolenbereiches des Stadtausbaukalenders platziert. Würfelt man die Metropolenfarbe des Bereiches, in dem man einen
Architekten besitzt, so darf das erste Bauvorhaben im Zug für einen Rohstoff weniger durchgeführt werden. Der Ausbau einer Stadt ist
hiervon ausgeschlossen, da dieser mit Handelswaren durchgeführt werden muss.
Besitzt man in einem Bereich mehrere Architekten, so verringern sich die
Baukosten des ersten Baus im Zug um die Architektenanzahl in diesem Bereich, wenn man dessen Farbe würfelt.
Man kann alle drei Architekten in einem Metropolenbereich platzieren oder Sie auf die Bereiche verteilen.
Von links:
Kaufmann © Brockmann
Gardist © Brockmann
Architekt © Brockmann
Die Führungspersönlichkeiten Catans wollen nicht nur gerettet werden,
sondern erteilen auch Aufträge. Durch Erfüllung dieser Aufträge kann man einer möglichen Senkung
seines Ansehens durch nicht evakuierte Gebäude am Ende des Spiels entgegenwirken.
Auf der Rückseite der Auftragskärtchen ist ersichtlich, wer den Auftrag ausgibt.
Von links:
Auftrag eines Dorfältesten © Brockmann
Auftrag eines Bürgermeisters © Brockmann
Auftrag eines Gouverneurs © Brockmann
Zu Beginn des Spiels wird das erste Auftragskärtchen aufgedeckt. Sobald die Rattenplage den ersten Adelsherren erreicht, wird geprüft, welcher Spieler die angegebene Anforderung erfüllt. Kann der Spieler eindeutig bestimmt werden, so erhält er das Auftragskärtchen und legt es vor sich ab. Gibt es mehrere Spieler, welche die Anforderung gleichermaßen erfüllen, gibt es ein Unentschieden. Ist dies der Fall, bleibt der Auftrag weiterhin offen liegen und wird beim nächsten Adelsherren erneut geprüft. Unabhängig von der Prüfung der bisher ausliegenden Aufträge, wird bei jedem Adelsherren immer ein neuer Auftrag aufgedeckt. Es gibt folgende Aufträge:
Das Spiel endet, sobald der letzte Rattenchip auf die Pestausbreitung
gedreht wurde. Derjenige Spieler, bei dem dieses eintritt, darf seinen Zug noch beenden.
Anschließend erfolgt die Schlusswertung. Für jede gerettete Führungspersönlichkeit auf einem Schiff
wird nun das entsprechende Gebäude evakuiert.
Für jede Siedlung, zu der man einen Dorfältesten gerettet hat, erhält man einen Ansehenspunkt.
Für jede Stadt, zu der man einen Bürgermeister gerettet hat, erhält man zwei Ansehenspunkte.
Hat man eine Metropole gebaut und den zugehörigen Gouverneur gerettet, erhält man vier Ansehenspunkte.
Eine Metropole zählt hierbei natürlich nicht mehr als Stadt.
Hat man eine Metropole, zu der man den Gouverneur gerettet hat, wieder verloren, so erhält
man für die Rettung keine Ansehenspunkte, da man die Metropole ja nicht mehr evakuieren kann.
Gleiches gilt für die Rettung eines Bürgermeisters und den Verlust der zugehörigen Stadt.
Bei Ermittelung der Ansehenspunkte für evakuierte Gebäude, muss nun auch der Kaufmann berücksichtigt werden.
Steht der eigene Gesandte beim Adelsherren zu dem man eine Metropole evakuiert hat, erhält man zwei zusätzliche Ansehenspunkte.
Des Weiteren erhält man nun für denjenigen Adelsherren, bei dem der eigene
Gesandte steht, Sonderansehenspunkte.
Für jedes nicht evakuierte Gebäude wird dem Spieler ein Ansehenspunkt abgezogen.
Hat man für die Führungspersönlichkeit eines
dieser Gebäude einen Auftrag erfüllt, muss man das
Auftragskärtchen abgeben und erhält nun für das Gebäude
keinen Minuspunkt.
Derjenige Spieler, abschließend (also nach eventueller Abgabe von Auftragskärtchen
zur Verhinderung des Abzugs von Ansehenspunkten)
die meisten erfüllten Aufträge vorweisen kann, erhält zwei zusätzliche Ansehenspunkte.
Derjenige Spieler, der nun das höchste Ansehen genießt, gewinnt das Spiel.
Referenzkarte zur Berechnung des Ansehens © Brockmann
Verantwortlich für den Inhalt:
Jan Brockmann
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21629 Neu Wulmstorf
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